Licht - Luft - Liebe
Licht
Die Bedeutung des Lichts für das irdische Leben ist seit jeher bekannt. Bereits die Schreiber des Alten Testaments wussten, dass Licht eine jener Urschöpfungen sein muss, die Voraussetzung für alle übrigen Schöpfungen war, denn in Vers 3-4 der biblischen Schöpfungsgeschichte heisst es:
„Und Gott sprach: Es werde Licht …
und Gott sah, dass das Licht gut war.“
In der Tat wären die chemische und die biologische Evolution auf der Erde ohne die Sonne nicht möglich gewesen und die Energie des Sonnenlichts allein hält fortan alles Leben in Gang. Der Mensch, der sich als Krone der Schöpfung betrachtet, hat sich zwar sehr früh in seiner Geschichte Gedanken über das Wesen und die Funktionen des Lichts gemacht, aber die Erscheinung Licht blieb über Jahrtausende in eine Aura von Mystik und Magie gehüllt.
Eine Entdeckung von J. W. RITTER markiert einen wichtigen Meilenstein in der naturwissenschaftlichen Erforschung des Sonnenlichts. Er hat in einem brillant ausgeklügelten Experiment nachgewiesen, dass es jenseits unseres Sehvermögens ein energiereicheres Licht gibt, das ultraviolette Licht (genauer: die ultraviolette Strahlung). Sie ist bereits im Licht der Sonne enthalten und eigentlich für das Leben schädlich, ja sogar tödlich.
Prof. Dr. Michael Tausch
Professor für Chemie und ihre Didaktik
Bergische Universität Wuppertal.

Licht
Licht ist der kleine sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung. Diese elektromagnetische Strahlung besteht aus schwingenden Energieeinheiten (Quanten) und wird in Wellen von einer Lichtquelle gesendet. Sie braucht eine bestimmte Zeit vom Ort ihrer Entstehung bis zum Auge des Betrachters.
Jede Wellenlänge wird von einem Farbeindruck bestimmt. Das Spektrum des Sonnenlichtes weist einen kontinuierlichen Übergang auf: vom kurzwelligen Violett über Blau, Grün, Orange bis zum langwelligen Rot. Außerhalb dieses Bereichs kann das menschliche Auge keine Strahlung „sehen“; Gamma-, Röntgen-, UV- und Infrarotstrahlen sind nicht sichtbar.
Liebe Die abendländische Auffassung von Liebe wird von der Dreiteilung Platons geprägt, die in der antiken Philosophie später ausgebaut wurde. Sie basiert auf folgenden Konzepten:
• Éros - Bezeichnet die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, der Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft.
• Philía - Bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen.
• Agápe - Bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächsten- und „Feindesliebe“, die das Wohl des
Anderen im Blick hat.
„Ich hatte nämlich zuletzt eingesehen, dass man den Farben, als physischen Erscheinungen, erst von der Seite der Natur beikommen müsse, wenn man in der Absicht auf die Kunst etwas über sie gewinnen wolle.
Goethe (Farbenlehre)
„Liebe ist das einzige, was wächst, in dem wir es verschwenden.“
Richarda Huch
Und mein Name ist Mensch
Und ich lebe von Luft
Und ich lebe von Brot
Und ich lebe von Licht
Und ich lebe von Liebe
Rio Reiser
Luft
Und wieso ist das (Sonnen)licht dennoch „die Quelle jeglicher Kraft, die Leben schafft“? Nun, die Luft unserer Atmosphäre macht das möglich. Es gibt aus naturwissenschaftlicher Sicht zwischen den drei Kategorien Licht-Luft-Leben eine ganz enge Beziehung.
„Wir leben am Grunde eines Ozeans von Luft“ schrieb der Physiker EVANGELISTA TORRICELLI im Jahr 1640. Dieser „Ozean von Luft“, unsere Atmosphäre, ist weitaus tiefer als der Mariannengraben, die tiefste Stelle im Weltmeer. Aus dem Weltall betrachtet erscheint sie jedoch hauchdünn. Und in dieser, ca. 100 km dicken Atmosphäre gibt es außer den Hauptkomponenten Stickstoff und Sauerstoff sowie Nebenkomponenten wie Argon, Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf einen Stoff, der über die ganzen 100 km addiert gerade mal 3 mm Schichtdicke ausmachen würde: das Ozon. Die Atmosphäre ist in Wirklichkeit ein riesiger Photoreaktor, angetrieben durch die solare Strahlung und das Spurengas Ozon ist der Solist im Konzert der komplexen Vorgänge, die im Photoreaktor Atmosphäre ablaufen. Diese Vorgänge bestimmen die Temperatur und die Zusammensetzung des Lichts an der Erdoberfläche („am Grunde des Ozeans aus Luft“), das Klima und die Klimazonen rund um den Erdball und damit die Struktur der Biosphäre auf unserem Planeten.
Prof. Dr. Michael Tausch - siehe auch seinen Vortrag:
Licht - Luft - Leben - eine ganz enge Beziehung
Bassum, Fr, 23.04.
Licht
Isaac Newton entdeckte, dass weißes Sonnenlicht fünf Farben enthält: Violett, Blau, Grün, Gelb und Rot. Sein Versuch war ebenso einfach wie genial: Richtet man ein enges Lichtbündel auf ein Glasprisma und projiziert die austretenden Strahlen auf eine weiße Fläche, so wird das farbige Lichtspektrum sichtbar. Es entspricht den Farben des Regenbogens.
Liebe
Kulturell und historisch ist „Liebe“ ein schillernder Begriff, der nicht nur in der deutschen Sprache in vielfältigen Kontexten und in den unterschiedlichsten Bedeutungsschattierungen verwendet wird. Das Phänomen wurde in den verschiedenen Epochen, Kulturen und Gesellschaften unterschiedlich aufgefasst und erlebt. Jede Zeit und jeder soziale Verband setzt je eigene Verhaltensregeln für den Umgang mit der Liebe.
Die Veranstaltungen
Airport Bremen - Ein Blick hinter die Kulissen
Bremen
Fr, 26.02.10, 13:30 Uhr
Kursnummer: 02116010
Fr, 26.03.10, 14:30 Uhr
Kursnummer: 03100001
Die Bremenhalle am Flughafen Bremen
Bremen
Fr, 26.02.10, 17:00 Uhr
Kursnummer: 23101018
LED - das Licht der Lampen von morgen
Stuhr-Brinkum
Mi, 24.02.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 21112001
Wasseraufbereitung durch Sonnenlicht - Projekt SODIS
Weyhe,
Do, 29.04.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 12115001
Photovoltaik
Stuhr-Moordeich
Mi, 17.03.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 21115001
„Licht - was ist das überhaupt?“
Syke
Do, 20.05.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 23115006
Polarlichter und Mitternachtssonne - Jenseits des Polarkreises
Bremen
Fr, 23.04.10, 16:00 Uhr
Kursnummer: 05110007
Die Sonne und ihre Planeten - Die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums
Freistatt
Mo, 17.05.10, 18:30 Uhr
Kursnummer: 25115001
Licht - Luft - Leben - eine ganz enge Beziehung
Bassum
Fr, 23.04.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 02101005
Projektwoche Licht, Luft und Leben
Syke
Mo, 03.05.10, 08:50 Uhr
Kursnummer: 00102098
„Wäre niemand mehr,
der liebte, die Sonne
würde erlöschen.“
Victor Hugo
Windenergie - in Theorie und Praxis
Kirchdorf
Mi, 05.05.10, 17:30 Uhr
Kursnummer: 11115002
Licht, Luft, Liebe ....
Syke-Gessel
Do, 27.05.10, 18:30 Uhr
Kursnummer: 23115001
Licht der Erkenntnis - Geschichte und Gegenwart der Freimaurer
Hoya
Di, 23.02.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 04100011
Geh mir aus der Sonne!
Weyhe-Leeste
Do, 22.04.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 12118001
„Des Liebenden Herz
ist angefüllt mit einem Ozean.
In seinen rollenden Wogen
wiegt sanft sich das All“
Rumi (persischer Mystiker)
Welch ein Gefühl!
Syke
Do, 18.03.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 23108020
Licht und Luft für die Liebe
Syke
Mi, 10.03.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 23107004
„Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest!“
Schwarme
Fr, 26.02.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 04107003
Film „Der Letzte macht das Licht aus“
Stuhr-Brinkum
Termin steht nocht nicht fest
Kursnummer: 03100002
William Turner - Die Malerei des Lichts
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Di, 02.02.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 02203001
Von Liebeslust und Liebesfrust - „Die 13 Monate“
Syke
Di, 23.02.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 23201005
Licht, Luft, Liebe...
Syke
Di, 13.04.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 23201001
Klangbilder aus Licht und Luft
Süstedt
Fr, 16.04.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 04201001
Licht - Luft - Fotoausstellung
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Fr, 16.04.10, 19:00 Uhr
Kursnummer: 04211001
James Turrell. The Wolfsburg Project
Wolfsburg
Di, 09.02.10
Kursnummer: 00203003
Die Zehnte Symphonie von Schostakowitsch: Vom Dunkel ins Licht
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So, 18.04.10, 15:00 Uhr
Kursnummer: 00207010
Grus Grus grüßt den Frühling
Lembruch
So, 28.03.10, 16:00 Uhr
Kursnummer: 14209002
Nutz- und Schutzraum „Meer“
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Mi, 20.01.10, 20:00 Uhr
Kursnummer: 05108003
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Mi, 21.01.10, 19:30 Uhr
Kursnummer: 23108005
Qi Gong - in Licht und Luft
Weyhe
Mi, 05.05.10, 18:00 Uhr
Kursnummer: 12301019
„Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen, was wir lieben.“
Erich Fromm
„Natürlichem genügt das Weltall kaum;
Was künstlich ist, verlangt geschloßnen Raum“
Goethe (Faust II)
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